... und /oder eingeschränkter Funktion des Schultergelenkes leiden, sollten Sie einen erfahrenen Spezialisten für Schulterorthopädie zu Rate ziehen.
Meine 35-jährige Erfahrung zeigt, dass etwa 60% der PatientInnen durch konservative Therapie wieder gesund werden.
Sollten Sie eine Schulteroperation benötigen, kann diese im Donauspital oder in einem der Privatkrankenhäuser durchgeführt werden.
Operationen können bei folgenden Diagnosen notwendig sein:
Wenn sich im Zuge einer Verletzung (Trauma) das Schultergelenk einmal oder zum wiederholten Mal ausgerenkt hat, sollte eine arthroskopische Stabilisierungsoperation gemacht werden. Bei ausgeprägter knöcherner Schädigung der Gelenkspfanne kann eine Stabilierungsoperation des Schultergelenkes mit Hilfe eine Knochenstückes ihres Beckenknochens (z.B. „J-Span“) erforderlich sein.
Die arthroskopische Operation löst die entzündlich verdickte Gelenkskapsel. Die Funktion im Schultergelenk wird frei gemacht. Schmerzen können in gemilderter Form noch für einige Zeit nach der Operation bestehen bleiben.
Knorpelschäden am Oberarmkopf oder an der Pfanne des Schultergelenkes kommen durch Abnützung, Verletzungen, als Folge anhaltender Durchblutungsstörungen (Humeruskopfnekrose) oder als Folge einer chronischen Verrenkung zustande. Die moderne Endoprothetik des Schultergelenkes wird nahezu jeder anatomischen Ausgangslage gerecht. Ähnlich wie bei Hüft- und Kniegelenksendoprothesen können heute mit einer Schulterendoprothese anhaltend sehr gute Ergebnisse über Jahrzehnte erzielt werden. (Cup Prothese, Totalendoprothese, Inverse Schulterprothese)
Risse der Rotatorenmanschette (zum Beispiel der Supraspinatussehne) zählen zu den häufigsten Leiden im Schultergelenk. Eine Operation ist nicht immer notwendig. Nach einer genauen Abklärung der Rissgröße und der fettigen Veränderung der Muskelanteile mit Ultraschall und MRT nähe ich die Rotatorenmanschette in arthroskopischer (Knopflochtechnik, Fadenanker) Technik.
Kalkherde in Sehnen des Schultergelenkes sind in der akuten Phase massiv schmerzhaft. Nach präoperativer Abklärung mit Röntgen und Ultraschall entferne ich Kalkherde arthroskopisch.
Wenn unterhalb des Schulterdaches eine Beengung der Rotatorenmanschette vorliegt, erweitere ich den Subacromialraum arthroskopisch. Dabei wird auch der Schleimbeutel (Bursa subdeltoidea) entfernt.
Im Zuge einer Gelenksspiegelung wird diese chronisch schmerzhafte Erkrankung arthroskopisch behoben.
Alle traumatischen und degenerativen Veränderungen im Verlauf der langen Bizepssehne werden mittels arthroskopischer Operation behandelt.
Ich leite seit 1998 die Schulterambulanz der Klinik Donaustadt und bekleide derzeit die Funktion eines stellvertretenden Abteilungsleiters der Abteilung für Orthopädie und Traumatologie.
Im Juni 2019 wurde ich an der Medizinischen Universität Wien habilitiert.